


Leistungsfähigkeit und Fitness der IT-Beschäftigten sind vor dem Hintergrund des spezifischen Risiko- und Belastungssyndroms aus Stress, Bewegungsmangel und Fehlernährung permanent gefährdet. Fitnesstest-Systeme können helfen, Aufschluss über den aktuellen Fitness- und Gesundheitszustand zu geben und für notwendige Verhaltensänderungen zu sensibilisieren.
Ein qualitativ hochwertiger, aussagekräftiger Fitness- und Gesundheits-Check gehört damit zu den Instrumenten, die die individuelle Verhaltenssteuerung von IT-Beschäftigten wirksam motivieren.
Die Anforderungen, die an einen Fitness-/Gesundheitscheck gestellt werden müssen, sind
• hohe Aussagekraft hinsichtlich des aktuellen Fitnesszustands
• in einem zeitlich angemessenen Rahmen zu absolvieren
• für die getesteten Personen nachvollziehbar und motivierend
Die am Markt bewährten Systeme, z.B. das OwnTest System von Polar greifen auch das Thema „biologisches Alter“ auf, welches - je nach Fitnesszustand - z. T. deutlich vom jeweiligen (chronologischen) Lebensalter differieren kann.
Die Bestimmung des BodyAge erfolgt mit Hilfe einer Abfolge von wissenschaftlich abgesicherten Standardtest.
Auf Basis von zu ermittelnden Körperdaten (BMI, Körperfett, Blutdruck) sowie Tests zu Ausdauer, Kraft und Flexibilität wird das BodyAge ermittelt. Es zeigt, welches BodyAge zu realisieren ist und gibt gezielt Trainingsempfehlungen zur Optimierung des BodyAge.
Kriterium für die Ausdauerleistungsfähigkeit ist eine Messung des VO2max (=maximale Sauerstoffaufnahme). Optional kann ein Ergometertest nach WHO-Standard zum Einsatz kommen.
Die Beurteilung der Kraftleistungsfähigkeit erfolgt häufig mittels verschiedener Standard-Krafttests, die in Kombination oder optional durchgeführt werden: z.B. ein interaktiver isometrischer Bizeps-Test, ein Crunch- und/oder Wall Sit-Test. Die Flexibilität wird mit Hilfe eines Sit and Reach-Tests ermittelt.
Mit diesen wissenschaftlich abgesicherten Tests steht ein Instrumentarium zur Verfügung, mit dem in kurzer Zeit Aussagen zur Ausdauerleistungsfähigkeit sowie zur individuellen Trainingssteuerung getroffen werden können.
Die getestete Person erhält einen Ausdruck mit ihren persönlichen Ergebnissen und Trainingsempfehlungen zur Optimierung des BodyAge. Im Ausdauerbereich wird die Individualität durch Ermittlung der optimalen Trainingszone berücksichtigt.
Von Fitness-/Gesundheitschecks profitieren beide Seiten, sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber. Werden bei den Fitness-/Gesundheitschecks dann auch Trainingstipps und Empfehlungen gegeben, die den Fitnesszustand betreffen, so rundet dies das betriebliche Präventionsangebot sinnvoll ab.
Fitness-/Gesundheitschecks können im Unternehmen vom Deutschen Sportbund, von Fitnessstudios, von Sportlehrern oder von Physiotherapeuten durchgeführt werden.